Geschichte

verein_geschichteEntstehungsgeschichte des ESH

Der Plan zur Errichtung eines Evangelischen Studentenheimes in Linz geht in das Jahr 1991 zurück. Anlässlich der Eröffnung des Managementzentrums im Jänner 1991 veranstalteten Studenten an der Universität Linz eine Protestaktion wegen des krassen Fehlbestandes an Heimplätzen. Seit über 14 Jahren waren in Linz keine Studentenzimmer mehr errichtet worden, obwohl die Zahl der Studierenden sprunghaft angewachsen war. Die Internationalisierung der Linzer Universität und die Einbindung in das Erasmusprogramm führten zu einem weiteren beträchtlichen Anstieg des Bedarfs an Heimplätzen.

Vereinsgründung

Der Superintendent der Evangelischen Kirche A.B. Oberöstereichs, Mag. Hansjörg Eichmeyer, griff die Idee zur Errichtung eines Studentenheimes auf und initiierte gemeinsam mit Univ.Prof.Dr. Rudolf Kropf im Juni 1991 die Bildung eines Proponentenkomitees. Die Gründung des Vereines Evangelisches Studentenheim Linz erfolgte im Juni 1992.

Baugrund

Die Suche nach einem geeigneten Baugrund im Umfeld der Universität gestaltete sich schwierig. Der Verein Evangelisches Studentenheim Linz erwarb im Juni 1992 drei Grundstücke an der Ecke Freistädter-/Julius-Raab-Straße, die für die Errichtung eines Heimes geeignet waren. Der Kaufpreis wurde zu gleichen Teilen vom Land OÖ und der Stadt Linz aufgebracht.

Planung

Den ausgeschriebenen städtebaulichen Wettbewerb für das Auhoffeld gewann die Arichtektengemeinschaft „ARGE Auhoffeld“ (Arch.Winter/Arch.Ifsits). Mit den Planungsarbeiten wurde das das Baukünstlerkollektiv BKK-2 Architekt Johann Winter, Herr Christoph Lammerhuber, 1060 Wien, Mariahilferstraße 57-59 beauftragt. Der Verein Evangelisches Studentenheim hat einen Bauausschuss unter der Leitung von Herrn Ing. Alfred Pilz eingerichtet, um alle Planungsschritte gemeinsam mit dem Architekten zu erarbeiten.

Abschluss eines Baurechtsvertrages mit der LAWOG

Der Verein Evangelisches Studentenheim Linz schloss mit der LAWOG einen Baurechtsvertrag auf 55 Jahre ab, womit die LAWOG das Studentenheim im eigenen Namen erichtete. Der Verein ist für die Organisation und die Zuweisung der Studentenzimmer zuständig, die LAWOG für die Abrechnung der Betriebskosten und die Instandhaltung.

Finanzierung

Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf knapp unter 100 Millionen Schilling.

Förderungsgeber

OÖ Wohnbauförderung
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
OÖ Landesregierung

Technische Daten

Das Studentenheim nahm am 15.9.1995 nach einer Bauzeit von 1,5 Jahren den Betrieb auf. Es umfasst 175 Heimplätze in 44 Einzel-, 4 Behinderten- und 40 Doppelzimmern sowie 6 Kleinwohnungen für zwei Personen und je 5 Wohngemeinschaften für drei bzw. vier Personen. Jeder Heimplatz verfügt über einen Telefon- und Fernsehanschluss sowie einen Computeranschluss an das Rechenzentrum der Universität Linz. Weiters stehen den Heimbewohnern verschiedene Gemeinschaftsräume für Meditation, Sport, Fitness und Musik sowie Gemeinschaftsküchen, eine Bibliothek, Wirtschafts-, Seminar- und Aufenthaltsräume zur Verfügung. Zwei große Veranstaltungsräume können für Vorträge, Filmvorführungen, Feste etc. genutzt werden.

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